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Personensuche bei Nachlass- und Erbenermittlung

Personensuche bei Nachlass- und Erbenermittlung - Die Erbtante aus Amerika …

Die steinreiche Erbtante aus Amerika, von der bisher noch niemand aus der Familie etwas gehört hat, kann viel näher sein, als Sie glauben. Was passiert, wenn der Erbenermittler zweimal klingelt …
 

Die vergangenen zweihundert Jahre waren eine Zeit großer geschichtlicher Umbrüche: die Auswanderungswelle am Ende des 19. Jahrhunderts, die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts, Flucht und Vertreibung, die Teilung Deutschlands. Es waren tiefe Einschnitte, die Familien auseinandergerissen haben. Viele Angehörige haben sich wiedergefunden, andere den Kontakt zueinander verloren. Oft wissen Familien nicht einmal mehr, dass es noch andere Zweige gibt. Und genau hier setzt die Arbeit der Erbenermittler ein, die bei ungeklärten Erbschaftsfragen mit detektivischem Spürsinn und viel Erfahrung die Puzzleteilchen eines zerrissenen Stammbaums wieder zusammensetzen.
Was passiert, wenn es kein Testament gibt?

Wenn es kein Testament gibt, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) unterscheidet zwischen Erben der ersten Ordnung – Kinder und ihre Abkömmlinge – und die der zweiten – Eltern, Geschwister, Neffen und Nichten. An erster Stelle erben immer Kinder, Enkel oder Urenkel, dann folgen Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen. Erbberechtigt sind außerdem Ehegatten und eingetragene Lebenspartner. Schwierig wird es, wenn ein Verstorbener Vermögen hinterlässt, aber ein Testament fehlt und außerdem weit und breit keine Angehörigen zu finden sind. Das zuständige Nachlassgericht (es gehört zum Amtsgericht) bestellt dann einen Nachlassverwalter bzw. -pfleger als gesetzlichen Vertreter der unbekannten Erben. Er kümmert sich um die Haushaltsauflösung, sichert Nachlassgegenstände und versucht, die Erben ausfindig zu machen. Bleibt die Suche nach den Erben erfolglos oder sind Fälle sehr kompliziert, werden meistens professionelle Erbenermittler eingeschaltet.
Erbenermittlung bei unklarer Erbfolge

In anderen Fällen gibt es zwar ein Testament, aber die darin benannten Erben können nicht ermittelt werden. Oder aber es gibt Streit, weil die Erbfolge nicht klar ist, plötzlich ein nichteheliches Kind auftaucht oder die Erbengemeinschaft sich nicht einigen kann. In solchen Fällen ist es für Erben sinnvoll, sich rechtzeitig an einen Erbenermittler zu wenden, um Klarheit zu schaffen und den Familienfrieden zu retten. Übrigens: Kein Nachlass bleibt ohne Erben. Gibt es weder einen letzten Willen noch gesetzliche Erben fällt das Vermögen nach Ablauf einer bestimmten Frist an Vater Staat.
Den Erben auf der Spur

Nachlass- und Erbenermittlung gleicht manchmal der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Archive, Register und Chroniken, alte Telefon- und Adressbücher, Kirchenbücher, alte Fotos und Dokumente – alles kann Aufschluss über mögliche Erben geben. Oft führen die Nachforschungen ins Ausland, häufig nach Polen oder in die USA. Etwa 70 Prozent aller Verfahren können Erbenermittler erfolgreich abschließen. Manchmal müssen aber auch sie aufgeben. Das vor allem deshalb, weil während des Krieges viele Archive und Register zerstört wurden und die Spuren einer Familie ins Nichts führen.
Erbenermittlung als Vorsorgemaßnahme

Auch wenn vieles zunächst geklärt scheint, gibt es unzählige Fälle von Erbstreitigkeiten, die vor Gericht landen. Allein um das zu vermeiden, ist es sinnvoll, sich nicht nur rechtzeitig um Testament und Vorsorge-Vollmachten zu kümmern, sondern sich auch mit dem Thema Erbfolge und Nachlasspflege auseinanderzusetzen. Auch hier helfen professionelle Nachlass- und Erbenermittler, schaffen Klarheit und sichern alle wichtigen Dokumente für das Nachlassgericht.

Sinnvolle Maßnahmen sind beispielsweise:
Ermittlungen im In- und Ausland, um unbekannte Erben zu finden – Erbberechtigte wiederfinden – Systematische Recherchen für die Nachlassplanung, Hintergrundrecherchen zu möglichen Erben – Aber auch: Nachforschungen im Auftrag der Erben, beispielsweise bei Nachlassverbindlichkeiten
Erbenermittlung als präventive Maßnahme ist oft sinnvoll, kann aber weit mehr als nur Vorsorge und Sicherheit für Erblasser und Erben sein. Aus meiner Berufspraxis kenne ich einige Fälle, in denen im Rahmen der Recherchen verschüttet geglaubte Familiengeschichte und/oder verschollene Familienzweige wieder aufgetaucht sind.
Mein Extra-Tipp:

Wenn Sie plötzlich Erbe sind und Post von einem Erbenermittler erhalten, sollten Sie unbedingt Kontakt aufnehmen. Zahlen Sie aber bitte niemals Vorkasse!
Dem Schreiben eines seriösen Erbenermittlers liegt meistens ein Vertrag bei, mit dem sich die Erben verpflichten, ein Honorar zu zahlen, sobald sie ihr Erbe erhalten. Branchenüblich sind etwa 10-20 Prozent des Nachlasses. Dagegen sollten Sie auf keinen Fall auf Emails oder Briefe reagieren, die ein angebliches hohes Erbe nach Zahlung einer bestimmten Summe in Aussicht stellen. Vertrauenswürdige Erbenermittler können konkrete, gerichtsrelevante Daten und Fakten vorweisen und verlangen ihr Honorar erst, wenn die Erben ihre Erbschaft angetreten haben.
Sie möchten Angehörige finden, benötigen eine Hintergrundrecherche zu möglichen Erben oder brauchen Unterstützung für die Nachlass- und Erbenermittlung im In- und Ausland? Für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, denn wir von der Detektei Schütt aus Hamburg haben nicht nur einen zertifizierten Erbenermittler im eigenen Hause, sondern einen auch einen ausgebildeten Genealogen.
 

Bildquelle: Detektei Schütt

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