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Wer steckt hinter der Identität des Nikolaus?

Detektei Schütt klärt die Identität des Nikolaus
Liebe Leserinnen und Leser, spätestens wenn im September ein Heer von Nikoläusen in den Geschmacksrichtungen Vollmilch bis Zartbitter in die Supermärkte einzieht, wird es Zeit, sich mit einer der wirklich drängenden Fragen des Lebens zu befassen: Wessen Schoko-Version essen wir da eigentlich? Wer bringt unsere Kinder dazu, wenigstens einmal im Jahr freiwillig die Schuhe zu putzen, und wen lassen wir ungefragt in unserer guten Stube am Baum hängen? Nikolaus steht, klebt und hängt vor Weihnachten überall – mit wem wir es zu tun haben, weiß aber niemand. Grund genug für die Detektei Schütt, sich an Nikolaus‘ Stiefel zu heften und seine wahre Identität herauszufinden. Das überraschende Ergebnis nach vielen Wochen vorweihnachtlicher Recherche: Es ist nicht einer, es sind zwei! Kalorienreiche, aber fast ergebnislose Spurensuche.
Um eines der wichtigsten Recherche-Ergebnisse gleich vorweg zu nehmen: Die Idee, die Identität des Nikolaus‘ durch eine sorgfältige Observation aufzuklären, haben wir schnell wieder verworfen. Ab September treten zu viele Nikolaus-Varianten an zu vielen Aufenthaltsorten endemisch auf; eine gründliche Überwachung hätte die Kapazität an freien Mitarbeitern der Detektei Schütt deutlich überstiegen. Auch eine taktisch aufgestellte Falle blieb ohne belastbares Ergebnis: In der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember standen sämtliche Stiefel der Detektei Schütt in einwandfreiem Zustand vor der Tür, scharf beobachtet von einem unserer besten Mitarbeiter, der mit einem Nachtsichtgerät und vielen Kannen Kaffee ausgerüstet worden war. Die Ausbeute: Nichts. Der Nikolaus scheint trotz aller Vorsichtsmaßnahmen die Lunte gerochen und von einem Besuch unserer Stiefel Abstand genommen zu haben. Sie blieben leer. Auch die Video-Aufzeichnungen zeigen lediglich eine vorbeistreunende Katze, die unsere Stiefel-Parade eingehend inspiziert hat.

Wir haben das, wie gesagt, sehr gewissenhaft im Selbstversuch recherchiert, was dazu führt, dass sämtliche Mitarbeiter der Detektei Schütt in absehbarer Zeit keine Schokolade mehr sehen geschweige denn essen möchten.)Soweit eine kurze Zusammenfassung unserer Bemühungen, deren Ergebnis bis dahin mager, dafür jedoch kalorienreich war. Aber Hartnäckigkeit ist unser (Detektiv-)Geschäft. Wir blieben dran – und schafften endlich den lange ersehnten Durchbruch:

Geheimnis gelüftet: Es gibt nicht einen Nikolaus, sondern zwei! Bischof Nikolaus von Myra und Abt Nikolaus von Sion lauten die Namen der beiden Herren, die bei uns gemeinhin unter dem Namen ‚Nikolaus‘ firmieren. Nach intensiven Internet-Recherchen fiel es uns wie Schuppen von den Augen: Wir fahnden nicht nach einem, sondern nach zwei Nikoläusen. Kein Wunder, dass sich der Beginn unserer Recherchen so zäh gestaltet hat! Mit zwei Herren hatte nun wirklich niemand gerechnet. Bischof Nikolaus von Myra lebte vermutlich im 4.Jahrhundet im kleinasiatischen Lykien (das ist die Südwestküste der heutigen Türkei) und soll sein ererbtes Vermögen unter den Armen verteilt haben. Die Keimzelle der Nikolauslegende ab dem 6. Jahrhundert liegt aber in der wunderbaren Rettung dreier unschuldig zum Tode verurteilter Feldherren, die er noch zu Lebzeiten vollbracht haben soll. Das machte ihn nicht nur zum ‚Wundertäter‘, sondern sogar zu einem ‚Überheiligen‘, zumal er auch noch dem Kaiser von Konstantinopel im Traum erschien sein soll. Bischof Nikolaus starb, soweit man weiß, im Jahr 343 eines natürlichen Todes und keinen Märtyrertod. Der andere Nikolaus, der Abt von Sion und Bischof von Pinora, lebte auch in Lykien, allerdings etwas später. Auch dieser Nikolaus war mildtätig, fiel aber ansonsten weder durch die Rettung Unschuldiger noch durch sonstige Wunder besonders auf. Er soll am 10. Dezember 564 gestorben sein, möglicherweise auch am 6. Dezember, ist also ‚Datumsgeber‘ für den Termin, an dem unsere Stiefel gefüllt sind – oder auch nicht. Nützliche Tipps für die Vorweihnachtszeit. Soweit unser Ergebnis zur Identität vom Nikolaus. Unser Tipp: Behalten Sie alles, was Sie hier gelesen haben, für sich! Sagen Sie es nicht Ihren Kindern! Sollten sich das brisante Resultat unserer Ermittlungen herumsprechen, werden sämtliche Nikolausfreunde in Zukunft zwei statt einem Paar Stiefel vor die Tür stellen. Aus gutem Grund: zwei Nikoläuse – vier Stiefel. Das hat Logik!

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