Aktuelles, Privatdetektiv

Schützen Sie sich vor Markenpiraterie

Billige Imitate richten nicht nur großen wirtschaftlichen Schaden an, sondern gefährden auch Kunden und Verbraucher.

Ein Beispiel: Regelmäßig findet der Zoll Imitate des Potenzmittels Viagra, die in Containern versteckt tonnenweise illegal aus Fernost zu uns kommen. Die Analyse dieser Funde ergibt dann ebenfalls mit schöner Regelmäßigkeit Inhaltsstoffe wie Sägespäne, Zement, Hühnerkacke und weitere Unappetitlichkeiten, die ich Ihnen hier im Detail ersparen möchte. Angesichts solcher Ekel-Pillen sollte man(n) bei der Wahl seiner Arzneimittel dann doch lieber auf die teureren Original-Präparaten aus der Apotheke zurückgreifen.
Produktpiraterie in der Maschinenbauindustrie

Laut einer Studie kostete Produktpiraterie deutsche Unternehmen rund 50 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn die eigenen, für teures Geld entwickelten Produkte plötzlich als Raubkopien auftauchen, verlieren Hersteller durch die unlautere Konkurrenz nicht nur Kunden, sondern werden möglicherweise sogar auch noch in Haftung genommen, wenn die Imitate nicht so arbeiten, wie sie sollen. Und das tun sie meistens nicht.
Raubkopien von  hochsensiblen Maschinen sind für ihre nichtsahnenden oder gutgläubigen Käufer äußerst gefährlich. Da sie eben nicht mit Sachverstand und Know-how gebaut worden sind, besteht bei ihrer Inbetriebnahme und während des Betriebs ein großes Verletzungsrisiko. Das kann so weit gehen, dass ein Billig-Imitat überhitzt und dem Käufer und seinen Mitarbeitern im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren fliegt.
Aber nicht nur die Gefahr, sich zu verletzen, ist bei Fälschungen sehr hoch, auch Störanfälligkeit und Wartungs- und Reparaturanfälligkeit machen große Probleme. Und weil billige Maschinen-Raubkopien meistens nicht gut funktionieren, liefern sie in der Regel einen Riesenberg Ausschussware. Gerade im Maschinenbau sind schlechte Kopien aus minderwertigen Legierungen ein besonders ärgerliches Thema, weil sie die gesamte Produktion lahmlegen können.
Wer haftet bei Produktfälschungen?

Wer kann es einem erzürnten Kunden verdenken, wenn er sich an den Original-Hersteller wendet, weil er glaubt, gute Qualität gekauft zu haben, und kurze Zeit später feststellt, dass er sich einen Haufen Schrott eingehandelt hat? Tatsächlich fallen die meisten Plagiate nicht wie in unserem Fall auf Messen auf, sondern dadurch, dass sie an den Original-Hersteller zur Reparatur geschickt werden oder der Außendienst beim Kunden mitbekommt, dass der jetzt „günstiger“ kauft.
Die indirekten Folgen der Produktpiraterie – der Imageschaden und mögliche Produkthaftungsklagen – treffen die Hersteller und nicht die Produktpiraten. Schadenersatzforderungen und Haftungsklagen lassen sich in der Regel abwenden, aber der damit verbundene Ärger und der Imageverlust einer Marke sind kaum zu beziffern. Besonders dann, wenn sich Kundenbeschwerden häufen, ist es für Unternehmer deshalb höchste Zeit, gegen die Produktpiraten aktiv zu werden.
Wie Sie sich vor Produktpiraten schützen können

Markenpiraterie ist eine moderne Form der Hydra, jenes ekelhaften vielköpfigen Wesens aus der griechischen Mythologie, dem zwei Köpfe nachwachsen, sobald man einen Kopf abgeschlagen hat. Trotzdem sollte und darf man den Kampf gegen Plagiate nicht aufgeben. Wenn die eigenen Produkte betroffen sind und in haarsträubender Qualität nachgebaut werden, schon allein deshalb nicht, damit man im Schadensfall glasklar nachweisen kann, dass man nicht für die billigen Nachahmerprodukte haftet.
Als Privatdetektiv kann ich Markenpiraten nicht eigenhändig zur Strecke bringen und Piratennester ausheben. Das müssen Zoll und Polizei erledigen. Aber ich decke Hintermänner und Lieferketten auf, suche nach weiteren Geschädigten, führe Testkäufe durch, besuche Messen und vieles mehr.
Viele Produktpiraten sind leichtsinnig und machen sich das Leben nicht nur beim Abkupfern hochwertiger Maschinen und Produkte so einfach wie möglich, sondern auch beim Verkaufen ihrer Raubkopien. Auch im Fall meines Auftraggebers war ich sehr schnell auf der richtigen Spur: Seine Maschinenbauprodukte wurden durch einen asiatischen Hersteller kopiert und über einen osteuropäischen Lieferanten vertrieben. Nachdem wir die Spur einwandfrei zurückverfolgt hatten und die Kontaktpersonen benennen konnten, reichte ein Tipp an den Zoll, um sicherzustellen, dass zumindest diese Plagiate vom Markt verschwunden sind.
Sie haben ein Problem mit Produktpiraterie und benötigen weitere Informationen? Für eine individuelle Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
 
 

Bildquelle: Detektei Schütt

Fragen zum Einsatz für Privatdetektive

Wollen Sie jetzt unsere Detektei beauftragen? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme!